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Riester-Fonds – Renditen-Jagd schmeckt nicht Jedem |
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Auf dem breiten Markt der Riester-Produkte bieten sich viele Möglichkeiten an. Neben der klassischen Rentenversicherung und Riester-Banksparplänen bieten sich entsprechende Renten-Fonds an, wenn diese den gesetzlichen Vorgaben der Förderungsfähigkeit entsprechen. Nur in diesem Fall können sich die Anleger auch über Riester-Zulagen freuen. Viele werden sich über diese Option freuen, denn gewinnbringendes Anlegen in Fonds und Aktienpaketen gehört zu ihren Passionen und versprechen hohe Renditen. Riester-Sparern, die sich in diesem Bereich weniger auskennen oder Börsengeschäften wenig Vertrauen entgegen bringen, sehen Rentenfonds für die Altersvorsorge eher kritisch. Dies ist verständlich, denn bei aller Kompetenz des gewählten Anbieters, bleibt ein gewisses Maß an Spannung und Restrisiko bezüglich der erwartbaren Rentenzahlungen erhalten. Fondssparpläne fürs Riester-Börsianer Wer auf hohe Renditen aus ist, für den bieten sich Riester-Rentenfonds am ehesten an. Denn die Chance, dass sich bei der treffenden Wahl des perfekten Fonds erfreulich hohe Gewinne einfahren lassen, ist bei diesen Riester-Produkten am ehesten gegeben. Gleichzeitig, wie bei allen Aktivitäten rund um Wertpapiere und Börsengeschäfte, ist die Gefahr gegeben, dass sich die Wahl des Produkts als weniger weise herausstellt. Die schlechte Nachricht, dass der erwartete Überschuss ausfällt, ist für Riester-Sparer dieser Variante eher zu erwarten als bei anderen. Selbstverständlich müssen Anbieter von Rentenfonds ihre Strategien nachvollziehbar darlegen. Wildes Spekulieren würde einer Zertifizierung und Förderfähigkeit durch die Riester-Zulage selbstverständlich im Wege stehen. Zwei zentrale Argumente sprechen häufig für das Riestersparen mit Fonds: Zu Rentenbeginn können Sparer bereits eine beträchtliche Summe aus ihren Rücklagen entnehmen. So können sich größere Träume für den Ruhestand wesentlich einfacher erfüllen. Ein wesentlicher Nachteil der Rentenversicherung ist beispielsweise, dass die Beiträge im Falle des Versterbens schlicht und ergreifend verloren sind. Es verbleibt kein Kapital zum Vererben. Dies gestaltet sich beim Riester-Fondssparen anders. Sowohl während der Zeit des Anlegens als auch nach Auszahlungsbeginn in der Rentenzeit können sich Hinterbliebene an den Investitionen des Verstorbenen noch erfreuen. Gerade jüngere Riester-Sparer entscheiden sich häufig für diese Fonds. Fondspolicen für schüchterne Spekulanten Wem die Sache zu heiß ist, der kann den Mittelweg wählen. Unter den Riester-Produkten kommen Fondspolicen diesen Sparern entgegen. Diese bringen das Sicherheitsgefühl bei einer klassischen, privaten Rentenversicherung mit den Rendite-Chancen oder spekulativen Bedürfnissen der interessierten Kunden in einem Angebot zusammen. Ein Teil des angelegten Geldes für die Altersvorsorge wird für eine Rentenversicherung genutzt, deren grundlegende Höhe garantiert und voraussagbar ist. Der Rest fließt in Fondssparpläne, deren Renditen sich je nach Anlageerfolg mehr oder weniger im Portemonnaie der zukünftigen Rentner bemerkbar machen können. Diesen sicheren Mittelweg lassen sich einige Anbieter recht teuer bezahlen. So gilt für Fondspolicen genauso wie für Fondssparpläne, dass mehr als bei allen anderen Riester-Produkten gewissenhaftes Vergleichen und vertrauenswürdige Beratung durch Experten für die Wahl des passenden Angebots unerlässlich sind. |
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